Fotografie und Soziale Medien

2004–

social-media

Social Media Apps auf einem Smartphone, Symbolbild

Mit dem Boom der Social-Media-Plattformen seit den 2000er-Jahren wurde ein neues Zeitalter des Fotografischen erreicht. Unser (mediale) Austausch funktioniert immer mehr über fotografische Inhalte, die gepostet, geteilt, neu verarbeitet werden und zirkulieren. Das vernetzte Bild wirft den Menschen in eine nie dagewesene Position: Wir sind Produzent_innen, Konsument_innen und Verteiler_innen gleichzeitig. Über ein und dasselbe Gerät, das Smartphone, können wir Bilder aufnehmen, bearbeiten, anschauen und (ver-)teilen. Vormals waren Themen wie Autor_innenschaft, Urheberrecht und technische Ausgereiftheit wichtig, doch heute sind es zunehmend Urheberrechtsfreiheit, Zugänglichkeit und Geschwindigkeit. Texte werden kürzer, Fotografien ersetzen ganze Gespräche und werden auf unseren Bildschirmen, verknüpft mit weiteren Elementen wie Ton, Text, Videos und weiteren Bildmedien, zu Mischformen.
Die gebräuchlichsten Online-Plattformen sind Facebook (seit 2004), Twitter (seit 2006), Instagram (seit 2010), Snapchat (seit 2011)